HERO-Software-Alternative: apvros im Vergleich
HERO hat das breiteste Gewerkeangebot am Markt — über vierzig eigene Ausprägungen. Wenn Sie nach einer Alternative suchen, liegt das meist an zwei Zahlen von der Preisseite: zwölf Monate Erstvertragslaufzeit und der Preis je Lizenz.
Diese Betriebe arbeiten täglich mit apvros
4,9 Bewertungen auf GoogleÜber 10 Betriebe vertrauen auf apvros. Anderswo sind Sie einer von 30.000 – hier hebt der Entwickler selbst ab.
Der Punkt
Wo es mit HERO für einen deutschen Betrieb hakt
Zwei Punkte treffen kleine Betriebe unterschiedlich hart.
Zwölf Monate Erstvertragslaufzeit. Die Preisseite garantiert den Aktionspreis "für die gesamte Erstvertragslaufzeit von 12 Monaten". Das ist der Punkt, an dem eine Fehlentscheidung teuer wird: Sie merken im zweiten oder dritten Monat, ob eine Software zu Ihren Abläufen passt — und zahlen dann noch neun oder zehn weitere.
Der Preis hängt an Lizenzen. Laut Preisseite kostet jede weitere Standardlizenz rund 59 bis 69 €, jede weitere App-Lizenz 22 € im Monat. Für einen Betrieb, in dem jeder Monteur einen Zugang bekommt, ist das eine andere Rechnung als für ein Büro mit zwei Plätzen — und genau die Funktionsbreite, die HERO stark macht, bedeutet für einen Fünf-Mann-Betrieb zusätzlich Einarbeitung in Dinge, die er nie braucht.
Ein dritter Punkt, den Sie im Gespräch klären sollten: zur XRechnung findet sich auf der geprüften Preisseite keine Angabe. Wenn Sie für Kommunen, Schulen oder Wohnungsbaugesellschaften arbeiten, ist das keine Nebenfrage.
- Die Preisseite nennt eine "Erstvertragslaufzeit von 12 Monaten", für die der Aktionspreis garantiert wird.
- Der Preis hängt an der Nutzerzahl: laut Preisseite rund 59 bis 69 € je weitere Standardlizenz, 22 € je weitere App-Lizenz.
- Das obere Paket setzt laut Anbieterseite einen kostenpflichtigen Implementierungsservice voraus.
- XRechnung ist auf der geprüften Preisseite nicht genannt — fragen Sie danach, wenn Sie für öffentliche Auftraggeber arbeiten.
- DATANORM ist genannt; der Materialimport vom Großhändler ist damit abgedeckt.
- Angeboten wird Cloud und App; ein Server im eigenen Betrieb ist nicht genannt.
- Vierzehn Tage kostenlos testen, ohne Gespräch.
Alle Angaben zu HERO stammen aus den öffentlich einsehbaren Produkt- und Preisseiten, geprüft im September 2026. Wenn sich etwas geändert hat oder wir etwas falsch verstanden haben, schreiben Sie uns — wir korrigieren es.
Nebeneinander
HERO und apvros im Vergleich
Acht Kriterien, an denen sich Handwerkersoftware für einen deutschen Betrieb tatsächlich unterscheidet. Preise stehen hier nur, wo der Preis selbst das Merkmal ist — und immer mit der Quelle.
| Kriterium | apvros | HERO |
|---|---|---|
| Ohne Mindestvertragslaufzeit | ✓ | ✕ |
| Modular buchbar statt Preis je Arbeitsplatz | ✓ | ✕ |
| Eigene Entwicklung: Anpassungen nach Ihrem Bedarf | ✓ | nicht ermittelt |
| XRechnung im Grundpaket | ✓ | nicht ermittelt |
| Cloud oder Server im eigenen Betrieb | ✓ | ✕ |
| Ohne verpflichtende Einrichtungsgebühr | ✓ | teilweise |
| Materialkataloge des Großhändlers (DATANORM und OCI) | ✓ | ✓ |
| Kostenlose Testphase ohne Gespräch | ✕ | ✓ |
Die letzte Zeile geht an HERO: vierzehn Tage testen ohne Gespräch. Bei DATANORM stehen beide gleich. Der Unterschied liegt in den ersten drei Zeilen — Bindung, Preismodell und die Frage, ob jemand die Software für Sie ändert.
Fairerweise
Wann Sie bei HERO bleiben sollten
Gewerkebreite. Über vierzig eigene Ausprägungen vom Gerüstbau bis zur Schädlingsbekämpfung — wenn Ihr Gewerk dabei ist, bekommen Sie viel Vorgefertigtes.
Die Gewerkebreite ist ein echtes Argument. Über vierzig Ausprägungen vom Gerüstbau bis zur Schädlingsbekämpfung heißt: wenn Ihr Gewerk dabei ist, bekommen Sie sehr viel Vorgefertigtes und sparen bei der Einrichtung echte Wochen. Kaum ein anderer Anbieter deckt so viele Nischen ab.
Dazu kommt eine Testphase von vierzehn Tagen ohne Gespräch. Wer erst einmal allein herumklicken will, bevor er mit jemandem redet, kommt bei HERO weiter als bei uns — bei apvros steht ein Demotermin am Anfang.
Bleiben Sie bei HERO, wenn Ihr Gewerk zu den über vierzig Ausprägungen gehört und Sie diese Vorarbeit wirklich nutzen. Ein fertiges Leistungsverzeichnis für ein Nischengewerk ist Monate Arbeit, die Sie nicht selbst machen müssen — das wiegt einen Jahresvertrag durchaus auf.
Bleiben Sie auch, wenn Sie eine Supportorganisation mit Schichtbetrieb brauchen. Hinter apvros steht ein Entwickler. Das ist der Grund, warum Anpassungen möglich sind — und gleichzeitig der Grund, warum es keine Hotline mit Servicezeiten gibt.
Und wann nicht
Wann apvros die bessere Wahl ist
Ein Wechsel bringt etwas, wenn Sie sich in einem dieser drei Sätze wiedererkennen.
Sie wollen sich nicht für ein Jahr binden. Bei apvros gibt es keine Mindestlaufzeit, monatlich kündbar vom ersten Monat an. Ihr erster echter Monat ist damit die Probezeit — mit richtigen Aufträgen statt mit Beispieldaten.
Sie brauchen einen Bruchteil der Funktionen und zahlen für alle. Bei apvros stellen Sie Module zusammen. Was sich nicht bewährt, kann wieder weg — der Rückweg ist der Teil, der in Paketmodellen fehlt.
Sie brauchen die XRechnung verlässlich. Bei apvros ist sie im Grundumfang, ohne Zusatzmodul und ohne Aufpreis für ein Dateiformat.
Was Sie bei apvros dafür bekommen: XRechnung, DATANORM und OCI im Grundumfang. Module statt Preis je Arbeitsplatz, keine Mindestlaufzeit, keine Einrichtungsgebühr, und die Wahl zwischen Cloud und einem Server im eigenen Betrieb. Wenn etwas fehlt, bekommen Sie ein schriftliches Angebot mit Aufwand und Termin — vom Entwickler selbst, nicht von einem Partner.
Praktisch
Was ein Wechsel bedeutet
- Kündigungstermin prüfen. Bei zwölf Monaten Erstvertragslaufzeit ist das der erste Schritt, nicht der letzte — sonst zahlen Sie doppelt.
- Demotermin mit Ihren Daten. Wir richten vorher Ihre Leistungen und Positionen ein.
- Stammdaten übernehmen und parallel fahren: laufende Vorgänge dort abschließen, neue hier anlegen.
- Nach vier Wochen entscheiden. Ohne Mindestlaufzeit ist das eine echte Entscheidung.
Und der Punkt, der einen Wechsel überhaupt erst zumutbar macht: Bei apvros gibt es keine Mindestlaufzeit. Wenn sich nach drei Monaten zeigt, dass es doch nicht passt, hören Sie auf. Das ist bequem für Sie — und für uns der Grund, uns anzustrengen.
Nehmen Sie das mit
Checkliste für Ihr Anbietergespräch
Neun Fragen, die Sie HERO, uns und jedem anderen stellen sollten. Die Antworten sagen mehr als jede Funktionsliste — und Sie merken schnell, wo ausgewichen wird.
- Wie lange bin ich gebunden — und wie lang ist die Kündigungsfrist?Zwei verschiedene Fragen. Craftnote nennt ein Jahr Laufzeit UND drei Monate Kündigungsfrist; wer im Februar merkt, dass es nicht passt, zahlt bis in den nächsten Vertrag hinein.
- Was kostet der fünfte Mitarbeiter zusätzlich?Nicht den Einstiegspreis — den Aufpreis. Und getrennt für Büro und Baustelle, denn die meisten Anbieter bepreisen das unterschiedlich.
- Ist die XRechnung im Grundpaket enthalten oder erst weiter oben?Seit 2025 müssen Sie E-Rechnungen empfangen können, und für öffentliche Auftraggeber auch senden. Craftnote nennt das nur beim obersten Paket.
- Was kostet die Einrichtung zusätzlich zum Abo?Datenübernahme, Schulung, Stammdaten. Nach Schulungspreisen wird selten von allein gefragt und sie stehen selten im Angebot.
- Können Sie den DATANORM-Katalog meines Großhändlers einlesen?Nennen Sie Ihren Großhändler beim Namen und lassen Sie es sich zeigen, nicht zusagen.
- Was passiert, wenn wir etwas brauchen, das Sie nicht haben?Die aufschlussreichste Frage der Liste. Achten Sie darauf, ob ein Aufwand und ein Termin genannt werden — oder eine Roadmap.
- Wen erreiche ich am Dienstag um sieben Uhr früh?Telefon oder Ticketsystem — und sitzt dort jemand, der die Software ändern kann?
- Läuft das nur in Ihrer Cloud, oder auch auf einem Server bei mir?plancraft, HERO und Craftnote nennen auf ihren Seiten ausschließlich Cloud. Wenn Ihr Netz auf der Baustelle schlecht ist, ist das eine Alltagsfrage, keine technische.
- Kann ich klein anfangen und später erweitern — und wieder zurück?Der Rückweg ist der Teil, der in Paketmodellen fehlt.
Wir gehen die Liste mit Ihnen durch
In einer kostenlosen Demo gehen wir die neun Fragen für apvros durch — an Ihren eigenen Leistungen und Positionen, die wir vorher einrichten. Sie vergleichen dann nicht zwei Websites, sondern sehen, wie Ihr eigener Betrieb darin aussieht. Und wo unsere Antwort nicht die beste ist, hören Sie das im Termin und nicht im dritten Monat.
Kostenlose Demo anfragenAuf der Baustelle
Am Handy dort, wo die Arbeit passiert
Der Teil, der entscheidet, ob eine Handwerkersoftware benutzt wird oder nicht: was die Mannschaft draußen damit anfangen kann.
Voller Umfang, keine Sparansicht
Was im Büro geht, geht am Handy: iOS, Android und im Browser. apvros ist für die Baustelle gebaut und nicht als Bürosystem mit nachgereichter App.
Stunden dort, wo sie anfallen
Auf den Auftrag gebucht statt am Abend abgetippt. Erfasst wird auf der Baustelle, freigegeben im Büro.
Fotos am Auftrag, nicht in der Galerie
Schadstelle, Fortschritt, Mangel — das Bild hängt am richtigen Auftrag und ist im Bautagebuch wieder zu finden.
Material vom Katalog auf die Baustelle
Aus dem Großhändlerkatalog gebucht, wo es verbaut wird. Am Monatsende steht es in der Nachkalkulation.
Weiterlesen
- Alle Anbieter im VergleichAcht Kriterien, sechs Anbieter, Checkliste fürs Gespräch.
- Handwerkersoftware für DeutschlandWas apvros kann und für welche Betriebe es gemacht ist.
- ERP für das HandwerkEin System statt fünf Programmen.
- Zeiterfassung für ElektrobetriebeDie Kleinaufträge, die sonst nie auf einer Rechnung landen.
Die anderen Anbieter im Einzelvergleich
- plancraft als AlternativeSehr aufgeräumt bedienbar, mit echter Monatsoption — abgerechnet wird je Nutzer.
- ToolTime als AlternativeDrei klare Pakete, DATANORM in allen — dafür zwölf Monate Mindestlaufzeit.
- Craftnote als AlternativeDer günstigste Baustellenzugang im Vergleich — ein Jahr Laufzeit und drei Monate Kündigungsfrist.
- Excel und Zettel als AlternativeKostet nichts und kann jeder — aber eine XRechnung erzeugt Excel nicht.
Fragen zum Wechsel von HERO
Gar nicht. Monatlich kündbar vom ersten Monat an, ohne Mindestvertragslaufzeit und ohne Kündigungsfrist von drei Monaten. Das ist keine Aktion, sondern das Modell.
Der Grund, warum das für Sie mehr zählt als jede Funktionsliste: eine Software passt zu Ihren Abläufen oder nicht, und das merken Sie im zweiten Monat mit echten Aufträgen — nicht in einer Testwoche mit Beispieldaten.
Die Preisseite nennt eine "Erstvertragslaufzeit von 12 Monaten", für die der Aktionspreis garantiert wird. Was danach gilt, steht dort nicht — fragen Sie im Gespräch ausdrücklich nach der Verlängerung und der Kündigungsfrist. Das sind zwei verschiedene Fragen, und die zweite wird selten von allein beantwortet.
Ja, im Grundumfang. § 14 Abs. 1 UStG definiert die E-Rechnung als "eine Rechnung, die in einem strukturierten elektronischen Format ausgestellt, übermittelt und empfangen wird" — ein PDF per Mail ist damit ausdrücklich keine. Nach § 27 Abs. 38 UStG dürfen Sie Papier noch bis 31.12.2026 verwenden, und bis 31.12.2027, wenn Ihr Gesamtumsatz im Vorjahr nicht mehr als 800.000 Euro betragen hat.
Kunden, Artikel und offene Posten lassen sich übernehmen, wenn Sie sie aus Ihrem bisherigen System exportieren können — meist als CSV oder Excel. Was sich in der Praxis nicht sinnvoll übernehmen lässt, sind halbfertige Vorgänge und historische Auswertungen; die bleiben besser dort, wo sie entstanden sind.
Der übliche Weg ist deshalb: Stammdaten übernehmen, neue Aufträge in apvros anlegen, laufende im alten System abschließen. Ein Umstieg mitten in einem Bauvorhaben ist der einzige Fall, in dem wir davon abraten.
Bei drei Dingen sollten Sie genau hinschauen, bei den übrigen nicht. Erstens die Rechtslage: apvros erzeugt XRechnungen nach § 14 UStG und rechnet die Zeiterfassung nach § 17 MiLoG und § 16 Abs. 2 ArbZG — die deutschen Formulare und Fristen sind eingebaut, nicht übersetzt. Zweitens der Gerichtsstand: der liegt laut AGB in Innsbruck, wobei ein österreichisches Gericht deutsches Recht anwendet, wenn Sie Verbraucher sind. Drittens die Erreichbarkeit: Sie rufen eine österreichische Nummer an.
Was Sie dafür bekommen, ist der Entwickler selbst statt einer ersten Supportebene. Was es nicht gibt, ist ein Außendienst, der zu Ihnen fährt. Wenn Sie das brauchen, sind TAIFUN, pds oder Labelwin die bessere Wahl — das steht auf unserer Vergleichsseite auch so da.


