Zeiterfassung für Dachdecker
Beim Dachdecker sind die Stunden nur die Hälfte. Die andere Hälfte ist, was an dem Tag sonst passiert ist: Regen ab elf, Gerüst noch nicht umgesetzt, der Bauleiter ordnet eine Zusatzleistung an.
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Software für Dachdecker
Woran es im Alltag hängt
Aufmaß, Wetter, Gerüst. Beim Dachdecker steht und fällt der Auftrag mit Dingen, die niemand plant: zwei Regentage, ein Gerüst, das länger steht als vereinbart, eine Fläche, die anders ausfällt als im Angebot. Wer das nicht am Tag festhält, kann es später nicht belegen.
Stunden werden auf Zetteln notiert, in WhatsApp geschickt oder abends aus dem Gedächtnis rekonstruiert. Am Monatsende sitzt jemand da und tippt alles ab — und was dabei fehlt, wird nie verrechnet.
Bei Dachdeckern kommt das besonders an diesen Stellen zusammen:
- Regentage und Behinderungen, die nachträglich niemand mehr belegen kann
- Gerüststandzeiten, die über die vereinbarte Dauer laufen
- Aufmaße auf Zettel, die im Auto liegen bleiben
- Regieleistungen am Bau, die der Bauleiter mündlich anordnet
- Nachträge, die erst bei der Schlussrechnung zum Streitfall werden
Dazu kommt die Pflicht, und die ist in Deutschland konkreter, als viele denken. § 17 MiLoG verlangt die Aufzeichnung von Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit — und zwar binnen sieben Kalendertagen, aufzubewahren zwei Jahre. § 16 Abs. 2 ArbZG verlangt zusätzlich die Aufzeichnung aller Zeiten über die werktägliche Arbeitszeit hinaus. Seit dem Beschluss des Bundesarbeitsgerichts vom 13. September 2022 gilt die Pflicht zur Arbeitszeiterfassung im Grundsatz für alle Arbeitgeber. Ein Stapel Zettel erfüllt das formal — bei einer Prüfung ist "das haben wir immer so gemacht" aber keine brauchbare Auskunft.
Die Frage, an der Sie es messen können: Wie viele Stunden im letzten Quartal sind nicht auf einer Rechnung gelandet?
Was bei Dachdeckern anders ist
Beim Dachdecker entscheidet die Dokumentation am Bau über das Ergebnis. Die ZVDH-Fachregeln geben vor, wie gearbeitet wird — aber ob eine Behinderung anerkannt wird und ob eine Regiestunde bezahlt wird, entscheidet das, was am selben Tag aufgeschrieben und gegengezeichnet wurde. Vier Wochen später ist es eine Behauptung gegen eine andere.
Regentage sind der Fall, in dem eine Aufzeichnung Geld wert ist. Eine Behinderung, die im Bautagebuch am selben Tag mit Witterung und Auswirkung steht, ist eine Grundlage. Vier Wochen später ist es eine Behauptung gegen eine andere — und der Bauleiter erinnert sich anders. Wer das Wetter täglich festhält, hat nicht Bürokratie betrieben, sondern seine Bauzeit dokumentiert.
Der zweite Punkt sind Regiestunden. Am Bau wird viel mündlich angeordnet, und mündlich angeordnet heißt bei der Schlussrechnung: strittig. § 15 Abs. 3 VOB/B arbeitet dabei für Sie, wenn Sie die Frist nutzen — nicht fristgemäß zurückgegebene Stundenlohnzettel gelten als anerkannt. Wer sammelt und am Monatsende einreicht, verschenkt genau diese Wirkung. Wer am Tag einreicht und gegenzeichnen lässt, hat nach sechs Werktagen Gewissheit.
Und die Gerüststandzeit: vereinbart sind drei Wochen, tatsächlich stehen es vier, weil ein anderes Gewerk nicht fertig war. Das ist entweder eine Nachforderung oder Ihr Verlust, und welches von beiden es wird, entscheidet, ob das Datum irgendwo steht.
So löst apvros das
Zeiterfassung ohne Zettel
Drei Dinge ändern sich im Alltag — und alle drei hängen daran, dass Daten dort entstehen, wo gearbeitet wird.
Erfassung am Handy, direkt zum Auftrag
Der Monteur startet die Zeit am Baustelle. Kein Zettel, keine Übertragung, keine Erinnerungslücke — und die Zuordnung stimmt, weil sie dort entsteht, wo gearbeitet wird.
- Start und Stopp mit zwei Handgriffen
- Funktioniert auch ohne Empfang am Baustelle
- Zuordnung entsteht beim Erfassen
Stunden hängen am richtigen Auftrag
Nicht in einer Liste, sondern beim Bauvorhaben. Damit steht die Nachkalkulation von selbst zur Verfügung — Sie sehen je Auftrag, was kalkuliert war und was tatsächlich angefallen ist.
- Nachkalkulation ergibt sich nebenbei
- Sichtbar, was noch nicht verrechnet ist
- Mehrere Mitarbeiter auf einem Auftrag
Auswertung ohne Abtippen
Lohnabrechnung und Monatsabschluss greifen auf dieselben Daten zu, aus denen die Rechnung entsteht. Die Sieben-Tage-Frist des MiLoG erledigt sich dabei nebenbei. Für Dachdecker heißt das: Regentage, Regiestunden und Gerüstzeiten stehen belegt im Bautagebuch.
- Keine Übertragung ins Büro
- Sieben-Tage-Frist des MiLoG miterledigt
- Lohnabrechnung aus denselben Daten
Schauen wir uns Ihren Ablauf an
In einer kostenlosen Demo gehen wir Ihren tatsächlichen Ablauf durch — mit Ihren Leistungen und Positionen, nicht mit Beispieldaten. Wenn dabei herauskommt, dass Sie das nicht brauchen, sagen wir Ihnen das.
Kostenlose Demo anfragenAuf der Baustelle
Am Handy dort, wo die Arbeit passiert
Der Teil, der entscheidet, ob eine Handwerkersoftware benutzt wird oder nicht: was die Mannschaft draußen damit anfangen kann.
Voller Umfang, keine Sparansicht
Was im Büro geht, geht am Handy: iOS, Android und im Browser. apvros ist für die Baustelle gebaut und nicht als Bürosystem mit nachgereichter App.
Stunden dort, wo sie anfallen
Auf den Auftrag gebucht statt am Abend abgetippt. Erfasst wird auf der Baustelle, freigegeben im Büro.
Fotos am Auftrag, nicht in der Galerie
Schadstelle, Fortschritt, Mangel — das Bild hängt am richtigen Auftrag und ist im Bautagebuch wieder zu finden.
Material vom Katalog auf die Baustelle
Aus dem Großhändlerkatalog gebucht, wo es verbaut wird. Am Monatsende steht es in der Nachkalkulation.
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- Handwerkersoftware für DeutschlandWas apvros kann und für welche Betriebe es gemacht ist.
- Stundenzettel-Vorlage zum AusdruckenNach § 17 MiLoG, mit Baustelle und Pause. Der Papierweg, wenn es schnell gehen muss.
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Vorlagen zum Ausdrucken
- Stundenzettel-VorlageNach § 17 MiLoG, mit Baustelle und Pause. Ohne Anmeldung.
- Regiebericht-VorlageMit Feld für die Anordnung und die Gegenzeichnung.
- Bautagebuch-VorlageWetter, Mannschaft und Behinderungen je Bautag.
- Arbeitsnachweis-VorlageServiceeinsatz belegen: Anfahrt, Störung, Material.
- Übergabeprotokoll-VorlageMängel und Restarbeiten einzeln, mit Frist.
Fragen zu Zeiterfassung bei Dachdeckern
Ja, und das ist keine Randbedingung, sondern der Normalfall: im Keller eines Altbaus, im Rohbau, auf dem Dach hinter dem Giebel. Die Erfassung läuft am Gerät, die Übertragung erfolgt, sobald wieder Verbindung besteht. Wichtig ist, dass der Monteur nicht warten muss und nichts doppelt eingibt.
Ja, als Bautagebuch zum Bauvorhaben: Witterung, Mannschaftsstärke, Behinderungen und Besonderheiten je Bautag. Wenn Sie den Papierweg brauchen, gibt es unsere Bautagebuch-Vorlage zum Ausdrucken — ohne Anmeldung.
Mit einem Regiebericht, der am Tag der Leistung entsteht und vom Bauleiter gegengezeichnet wird. § 15 Abs. 3 VOB/B verlangt die Einreichung werktäglich oder wöchentlich und gibt dem Auftraggeber sechs Werktage zur Rückgabe; danach gelten die Zettel als anerkannt. Die Frist arbeitet also für Sie — aber nur, wenn Sie sie in Gang setzen. Eine Regiebericht-Vorlage finden Sie bei uns.
Am Bau besonders. Die Aufzeichnungspflicht nach § 17 MiLoG trifft das Baugewerbe ausdrücklich, und bei einer Prüfung wird zuerst dort hingeschaut. Dazu kommen die Meldungen an die SOKA-BAU, für die dieselben Stundendaten die Grundlage sind — wer sie ohnehin digital erfasst, muss sie nicht zweimal zusammenstellen.
Ja. § 17 MiLoG verlangt die Aufzeichnung von Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit — aufzuzeichnen binnen sieben Kalendertagen, aufzubewahren zwei Jahre. § 16 Abs. 2 ArbZG verlangt zusätzlich die Aufzeichnung aller Zeiten über die werktägliche Arbeitszeit hinaus. Seit dem Beschluss des Bundesarbeitsgerichts vom 13. September 2022 gilt die Pflicht zur Arbeitszeiterfassung im Grundsatz für alle Arbeitgeber.
Zettel erfüllen das formal. Der Unterschied zeigt sich bei einer Prüfung: digital erfasste Zeiten sind mit Zeitstempel nachvollziehbar, ein Stapel Zettel ist es nicht. Wenn Sie den Papierweg brauchen, finden Sie bei uns eine Stundenzettel-Vorlage nach § 17 MiLoG zum Ausdrucken.


