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Für Klempner in Deutschland

Zeiterfassung für Klempner

Beim Klempner passiert die Hälfte der Arbeit in der Werkstatt — und Werkstattstunden sind die unsichtbarsten überhaupt. Niemand fährt hin, niemand schreibt einen Zettel, es steht ja jemand zwanzig Meter weiter an der Abkantbank.

Ohne Mindestlaufzeit
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WERKSTATT In Arbeit
Sonderteil Attika
Stunden heute 3,5
Zum Auftrag zugeordnet

Diese Betriebe arbeiten täglich mit apvros

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Über 10 Betriebe vertrauen auf apvros. Anderswo sind Sie einer von 30.000 – hier hebt der Entwickler selbst ab.

Woran es im Alltag hängt

Bauklempnerei heißt: ein Teil der Arbeit passiert in der Werkstatt, der andere auf dem Dach. Abwicklungen, Falze, Sonderteile für eine Attika, die kein Katalog hergibt. Genau diese Werkstattstunden sind die, die am häufigsten niemandem zugeordnet werden.

Stunden werden auf Zetteln notiert, in WhatsApp geschickt oder abends aus dem Gedächtnis rekonstruiert. Am Monatsende sitzt jemand da und tippt alles ab — und was dabei fehlt, wird nie verrechnet.

Bei Klempnern kommt das besonders an diesen Stellen zusammen:

  • Werkstattstunden für Sonderteile, die auf keinem Auftrag landen
  • Materialpreise für Titanzink und Kupfer, die sich laufend bewegen
  • Abwicklungen und Zuschnitte, die nur der Meister im Kopf hat
  • Kleine Reparaturen an der Dachrinne, die nie verrechnet werden
  • Aufmaß am Objekt, das in der Werkstatt neu gerechnet wird

Dazu kommt die Pflicht, und die ist in Deutschland konkreter, als viele denken. § 17 MiLoG verlangt die Aufzeichnung von Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit — und zwar binnen sieben Kalendertagen, aufzubewahren zwei Jahre. § 16 Abs. 2 ArbZG verlangt zusätzlich die Aufzeichnung aller Zeiten über die werktägliche Arbeitszeit hinaus. Seit dem Beschluss des Bundesarbeitsgerichts vom 13. September 2022 gilt die Pflicht zur Arbeitszeiterfassung im Grundsatz für alle Arbeitgeber. Ein Stapel Zettel erfüllt das formal — bei einer Prüfung ist "das haben wir immer so gemacht" aber keine brauchbare Auskunft.

Die Frage, an der Sie es messen können: Wie viele Stunden im letzten Quartal sind nicht auf einer Rechnung gelandet?

Was bei Klempnern anders ist

Beim Klempner läuft ein Teil der Wertschöpfung in der eigenen Werkstatt, und Werkstattstunden sind die unsichtbarsten überhaupt: niemand fährt hin, niemand schreibt einen Zettel, es steht ja jemand zwanzig Meter weiter an der Abkantbank. Wer die Sonderteile nicht dem Auftrag zurechnet, kalkuliert jedes Blechdetail dauerhaft zu billig — und der Metallpreis verschiebt sich nebenbei auch noch.

Das ist die eigentliche Lücke der Bauklempnerei. Bei einer Montage draußen ist klar, dass Zeit auf einen Auftrag läuft. Bei drei Stunden Abwicklung und Zuschnitt für eine Attikaabdeckung ist es das nicht — die Stunden verschwinden in "Werkstatt", und der Auftrag sieht anschließend profitabler aus, als er war. Der Betrieb kalkuliert das nächste Blechdetail auf dieser falschen Zahl.

Der zweite Punkt ist die Aufteilung. Ein Klempnerauftrag hat fast immer beide Anteile: Aufmaß und Montage am Objekt, Fertigung in der Werkstatt. Wer beide getrennt am selben Auftrag erfasst, sieht nach zehn Aufträgen, wie das Verhältnis wirklich ist — und ob die Werkstattzeit, die im Angebot mit "pauschal" abgehandelt wurde, überhaupt hinkommt.

Praktisch heißt das: die Erfassung muss auch in der Werkstatt zwei Handgriffe sein. Wer dafür zum Rechner im Büro gehen muss, macht es nicht — und dann ist es gleich, wie gut die Auswertung wäre.

Zeiterfassung ohne Zettel

Drei Dinge ändern sich im Alltag — und alle drei hängen daran, dass Daten dort entstehen, wo gearbeitet wird.

Erfassung am Handy, direkt zum Auftrag

Der Monteur startet die Zeit am Objekt. Kein Zettel, keine Übertragung, keine Erinnerungslücke — und die Zuordnung stimmt, weil sie dort entsteht, wo gearbeitet wird.

  • Start und Stopp mit zwei Handgriffen
  • Funktioniert auch ohne Empfang am Objekt
  • Zuordnung entsteht beim Erfassen

Stunden hängen am richtigen Auftrag

Nicht in einer Liste, sondern beim Auftrag. Damit steht die Nachkalkulation von selbst zur Verfügung — Sie sehen je Auftrag, was kalkuliert war und was tatsächlich angefallen ist.

  • Nachkalkulation ergibt sich nebenbei
  • Sichtbar, was noch nicht verrechnet ist
  • Mehrere Mitarbeiter auf einem Auftrag

Auswertung ohne Abtippen

Lohnabrechnung und Monatsabschluss greifen auf dieselben Daten zu, aus denen die Rechnung entsteht. Die Sieben-Tage-Frist des MiLoG erledigt sich dabei nebenbei. Für Klempner heißt das: auch die Stunden in der Werkstatt hängen am richtigen Auftrag.

  • Keine Übertragung ins Büro
  • Sieben-Tage-Frist des MiLoG miterledigt
  • Lohnabrechnung aus denselben Daten

Schauen wir uns Ihren Ablauf an

In einer kostenlosen Demo gehen wir Ihren tatsächlichen Ablauf durch — mit Ihren Leistungen und Positionen, nicht mit Beispieldaten. Wenn dabei herauskommt, dass Sie das nicht brauchen, sagen wir Ihnen das.

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Am Handy dort, wo die Arbeit passiert

Der Teil, der entscheidet, ob eine Handwerkersoftware benutzt wird oder nicht: was die Mannschaft draußen damit anfangen kann.

Voller Umfang, keine Sparansicht

Was im Büro geht, geht am Handy: iOS, Android und im Browser. apvros ist für die Baustelle gebaut und nicht als Bürosystem mit nachgereichter App.

Stunden dort, wo sie anfallen

Auf den Auftrag gebucht statt am Abend abgetippt. Erfasst wird auf der Baustelle, freigegeben im Büro.

Fotos am Auftrag, nicht in der Galerie

Schadstelle, Fortschritt, Mangel — das Bild hängt am richtigen Auftrag und ist im Bautagebuch wieder zu finden.

Material vom Katalog auf die Baustelle

Aus dem Großhändlerkatalog gebucht, wo es verbaut wird. Am Monatsende steht es in der Nachkalkulation.

Fragen zu Zeiterfassung bei Klempnern

Ja, genauso wie Montagestunden am Objekt — auf denselben Auftrag, aber getrennt auswertbar. Damit sehen Sie je Auftrag, wie viel Werkstatt und wie viel Montage tatsächlich angefallen ist. Bei Sonderteilen ist das die Zahl, mit der Sie das nächste Angebot rechnen sollten.

Ja, und das ist keine Randbedingung, sondern der Normalfall: im Keller eines Altbaus, im Rohbau, auf dem Dach hinter dem Giebel. Die Erfassung läuft am Gerät, die Übertragung erfolgt, sobald wieder Verbindung besteht. Wichtig ist, dass der Monteur nicht warten muss und nichts doppelt eingibt.

Bei zwei Personen ist die Frage nicht die Lohnabrechnung, sondern die Nachkalkulation: welches Blechdetail trägt sich und welches nicht. Dafür reichen wenige Wochen erfasster Stunden, um es zu sehen. Ob sich Software für Ihre Größe rechnet, steht auf unserer Seite für Selbstständige im Handwerk — auch mit dem Fall, in dem die Antwort nein ist.

Ja. § 17 MiLoG verlangt die Aufzeichnung von Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit — aufzuzeichnen binnen sieben Kalendertagen, aufzubewahren zwei Jahre. § 16 Abs. 2 ArbZG verlangt zusätzlich die Aufzeichnung aller Zeiten über die werktägliche Arbeitszeit hinaus. Seit dem Beschluss des Bundesarbeitsgerichts vom 13. September 2022 gilt die Pflicht zur Arbeitszeiterfassung im Grundsatz für alle Arbeitgeber.

Zettel erfüllen das formal. Der Unterschied zeigt sich bei einer Prüfung: digital erfasste Zeiten sind mit Zeitstempel nachvollziehbar, ein Stapel Zettel ist es nicht. Wenn Sie den Papierweg brauchen, finden Sie bei uns eine Stundenzettel-Vorlage nach § 17 MiLoG zum Ausdrucken.