Stundensatz-Rechner: Was muss eine Stunde kosten?
Vom Bruttolohn zum Stundenverrechnungssatz – mit Sonderzahlungen, den Lohnnebenkosten 2026 und den Stunden, die Sie wirklich verrechnen können. Jeder Schritt ist sichtbar.
Sätze Stand November 2026 für Deutschland, alle Felder änderbar. Der Rechner gibt eine Orientierung und ersetzt keine Kalkulation durch Ihre Steuerberatung oder Lohnabrechnung. Kollektivvertrag, Zulagen, Überstunden und Ihre tatsächlichen Gemeinkosten können das Ergebnis deutlich verändern.
So wird gerechnet.
1. Was kostet der Mitarbeiter im Jahr?
Monatslohn mal 12 plus Urlaubs- und Weihnachtsgeld, dazu die Lohnnebenkosten des Arbeitgebers: Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung, Umlagen und Berufsgenossenschaft. Zusammen meist zwischen 22 und 30 % vom Bruttolohn.
2. Wie viele Stunden können Sie verrechnen?
Bezahlt werden 52 Wochen, gearbeitet wird weniger: Urlaub, Feiertage und Krankheit fallen weg. Von der Zeit im Betrieb geht noch die unproduktive Zeit ab – Fahrten, Lager, Besprechungen, Aufräumen. Übrig bleiben oft nur 1.300 bis 1.500 Stunden.
3. Gemeinkosten, Wagnis und Gewinn
Werkstatt, Fahrzeuge, Büro, Versicherungen, Software und Ihr eigenes Gehalt als Chef, soweit Sie nicht selbst auf der Baustelle verrechnen, kommen als Gemeinkostenzuschlag auf die Lohnkosten. Zuletzt Wagnis und Gewinn – ohne sie arbeitet der Betrieb nur für die Kosten.
Kalkulieren mit apvros
In apvros hinterlegen Sie Ihre Stundensätze und Aufschläge einmal in den Positionen. Jede Position rechnet aus Arbeitszeit, Material und Aufschlag ihren Preis – und die Nachkalkulation zeigt je Auftrag, ob die Stunden gereicht haben.
Häufige Fragen.
Wie berechne ich den Stundenverrechnungssatz?
Jahreskosten des Mitarbeiters (Bruttolohn plus Sonderzahlungen und Lohnnebenkosten) geteilt durch die produktiven Stunden ergibt die Lohnkosten je Stunde. Darauf kommen der Gemeinkostenzuschlag und dann Wagnis und Gewinn. Das Ergebnis ist der Stundensatz netto.
Wie hoch sind die Lohnnebenkosten 2026 in Deutschland?
Die Sozialversicherung kostet den Arbeitgeber 2026 rund 21 % (Rente 9,3 %, Kranken 7,3 % plus halber Zusatzbeitrag, Pflege 1,8 %, Arbeitslosen 1,3 %), dazu Insolvenzgeldumlage, Umlagen U1 und U2 und die Berufsgenossenschaft. U1, U2 und BG sind je Betrieb verschieden – tragen Sie Ihre Sätze ein.
Warum sind die produktiven Stunden so wichtig?
Weil der Lohn für alle bezahlten Stunden anfällt, verrechnen können Sie aber nur die produktiven. Wer mit 2.080 Stunden rechnet statt mit 1.400, setzt den Stundensatz um rund ein Drittel zu niedrig an.
Sind die Beitragsbemessungsgrenzen berücksichtigt?
Nein. Bei hohen Löhnen über den Beitragsbemessungsgrenzen fällt die Sozialversicherung geringer aus – im Handwerk ist das selten.
Wird etwas gespeichert?
Nein. Der Rechner läuft nur in Ihrem Browser, Ihre Zahlen werden nicht übertragen.
Quellen der Sätze (Stand November 2026)
Der Rechner gibt eine Orientierung und ersetzt keine Kalkulation durch Ihre Steuerberatung oder Lohnabrechnung. Kollektivvertrag, Zulagen, Überstunden und Ihre tatsächlichen Gemeinkosten können das Ergebnis deutlich verändern.
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